homemade Veggie-Burger

soja burger

Mir läuft schon wieder das Wasser im Mund zusammen. Der war soooo lecker.
Und satt hat´s auch gemacht. Es muss auch nicht immer Fleisch sein. Denn der Sojaburger
kann da locker mithalten. Ach was sag ich, der toppt das um Längen.

Und auch wenn ich bei der Zubereitung das ein oder andere Mal geflucht habe, den wird es jetzt öfter geben. Für die Brötchen habe ich einen Teil Vollkornmehl verwendet. Nicht sehr viel, aber
das reichte schon aus. Sie sind nicht perfekt geworden, oben sind sie etwas aufgerissen, sollte
nicht sein. Aber dafür lecker. Herzhaft im Geschmack, wie eben Vollkorn und etwas fester. Also klassische Burgerbuns sind es nicht. Aber ich werde mich weiter an einem Rezept versuchen,
denn so möchte ich das öfter machen.
Bei den Patties hatte ich auch so meine Probleme. Das Rezept verlangte nach Sojagranulat,
diversen Gewürzen, aber kein Ei. Es ist mir noch immer ein Rätsel wie man daraus hätte
Bratlinge formen sollen. Es war einfach, trotz der Einweichzeit des Sojagranulates viel zu grob.
Ich habe die Masse dann einfach in den Thermomix gegeben und etwas feiner gemixt. Im Mixer
geht das sicher auch. Und ein Ei habe ich auch noch dazu gegeben. Dann ging es. War zwar
immernoch ziemlich bröselig, aber als ich den Dreh raus hatte, ging es ganz einfach.
In einem zweiten Versuch habe ich das trockene Granulat trocken klein gehäxelt. Dann war es ziemlich fein und dann ging es ohne Ei. Geschmacklich fand ich die Eivariante aber besser.

Das alles soll Euch jetzt aber nicht abschrecken, es auch einmal zu versuchen. Es lohnt sich auf jeden Fall.

soja burger3

Zutaten: (für 4 Burger)

für die Brötchen:

120 ml Wasser
1 EL Milch
1/4 Würfel Hefe
1 Ei
1 EL Zucker (ich habe Honig genommen)
1 knappen TL Salz
195 g Mehl
55 g Vollkornmehl
20 g weiche Butter

für die Patties:

80 g Sojagranulat
250 ml Gemüsebrühe
1 Zwiebel
1 EL Tomatenmark
1 Prise Kreuzkümmel
1 Msp. Koriander
1 Prise Salz
1 Msp. Paprika
1 TL Mehl
1 Ei (optional)

Am besten fangt Ihr am Vorabend mit den Brötchen an. Nicht über die schiefen
Mengenangaben wundern. Ich habe die Mengen halbiert, weil uns vier Burger reichten.
Ansonsten reicht das Rezept für acht Brötchen.

Die Hefe und Zucker in einer Schüssel mit lauwarmen Wasser und Milch lösen. Das Ei
verquirlen. Das Mehl mit Salz und Butter mischen und mit den Knethaken eines Mixers oder
Küchenmaschine kneten bis die Butter krümelig ist. Die Hefemischung und das Ei zugeben und langsam weiter kneten, bis der Teig fester wird. Zu einer Kugel formen und in der Schüssel
zugedeckt ca. 1-2 Stunden gehen lassen, bis sich Teig verdoppelt hat. Dann die Schüssel über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur kommen lassen.

Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche in vier gleich große Stücke teilen und zu
Kugeln formen. Damit die auch schön rund und glatt sind habe ich die Seiten immer nach innen eingeschlagen und etwas platt gedrückt. Dann den Teigling umgedreht und auf ein mit
Backpapier belegtes Blech gesetzt. Das mit allen anderen Teiglingen wiederholen. Das Blech leicht abdecken und nochmals ca. 1 Stunde ruhen lassen.
Anschließend mit verquirltem Ei bestreichen, mit Sesam bestreuen und im vorgeheizten
Backofen bei 180°C ca. 20 Minuten backen.

In der Zwischenzeit können die Patties zubereitet werden.

soja burger2

Das Sojagranulat wie oben beschrieben etwas feiner häckseln und in der Gemüsebrühe
mindestens 15 Minuten einweichen.
Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in etwas Olivenöl anbraten. Tomatenmark dazu
geben und kurz mitbraten. Sojagranulat abtropfen lassen und gut ausdrücken. In einer Schüssel
mit der Zwiebelmischung mischen. Mehl, Salz, Kreuzkümmel, Koriander, Paprika und Ei dazu
geben und zu einem Teig verkneten.

Aus dem Teig vier gleich große Stücke formen. Ich habe das mit ein wenig extra Mehl auf der Arbeitsplatte gemacht. Ich habe zwei Pfannenwender benutzt um die Seiten schön gleichmäßig
zu formen.
In einer Pfanne von beiden Seiten knusprig braten. Hier habe ich den Pfannenwender immer mal wieder auf die Patties gedrückt und sie so flach gedrückt. Das Wenden ist etwas tricky, da etwas Vorsicht walten lassen.

Nun können die Burger auch schon nach Herzenslust belegt werden. Ich habe ganz klassisch Salat, Tomate, Gurke, Käse, Ketchup und Mayo verwendet.

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Wie macht Ihr Eure Burger? Habt Ihr ein leckeres Rezept oder nützliche Tips zu oben genannten Problemchen? Ich freue mich, wenn Ihr mir berichten könnt.

süße Grüße,
Eure Anja ☀︎♥︎

 

Quelle Patties: weight watchers