Johannisbeertorte mit weißer Schoki-Frischkäse-Creme

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Über diesen rot weißen Traum durfte sich der werte Herr B freuen. Denn der feierte neulich
Geburtstag.

Ein herrlich lockerer Biskuit, gefüllt mit weißer Schoki-Frischkäse-Creme und Johannisbeeren.
Als Extra eine dicke Portion Johannisbeeren on top. Garniert mit Schokotäfelchen und einer
großen Zahl, die einen rotzfrech daran erinnert wie alt man geworden ist.
Aber es war ja nicht mein Geburtstag 😉

Vornweg muss ich Euch sagen, dass die Creme zwar schrecklich lecker ist, leider aber auch schrecklich süß. Also entweder halbiert Ihr die Rezeptmenge, so dass die Schichten dünner
sind, und/oder Ihr reduziert die Zuckermenge  (update: nachdem ich die Creme nochmals
mit weniger Zucker hergestellt habe, musste ich feststellen, dass das so nicht ganz
funktioniert. Die Zuckermenge ist maßgeblich für die Festigkeit der Creme verantwortlich)
Das Rezept zur Creme habe ich aus einer Ausgabe von „Torten dekorieren“. Da ist mir schon
recht oft aufgefallen, dass viele Sachen wahnsinnig süß sind. Ich hätte es also wissen müssen :-)
Allerdings machen die Johannisbeeren einiges wieder gut. Die feine Säure harmoniert nämlich
ganz wunderbar mit der süßen Creme.

Zutaten: (für eine 18er Form)

für den Teig:

4 Eier
4 EL heißes Wasser
200 g Zucker
200 g Mehl

für die Creme:

200 g weiße Schokoalde
380 g Frischkäse
40 g Butter
430 g Puderzucker

außerdem:

rote Johannisbeeren

Für den Teig die Eier trennen und die Eigelbe mit heißem Wasser sehr schaumig schlagen.
120 g Zucker dazu geben und zu einer dicklichen Masse schlagen.

Das Eiweiß mit 80 g Zucker sehr steif und glänzend schlagen und auf die Eiermasse geben.
Das Mehl darüber sieben und locker unterheben. Wie immer mit einem Rührlöffel von Hand.
Das ist sehr wichtig, sonst wird es nicht so fluffig.

Teig in eine leicht gefettete Form geben, diese mit einem feuchten Tuch (Handtuch, Küchentuch,…) umwickeln und bei ca. 160-170 Minuten backen.
Diese Methode bewirkt, dass der Kuchen gleichmäßig gebacken wird und keine Kuppel bildet.
Nach dem Backen durchkühlen lassen und, in Frischhaltefolie gewickelt,über Nacht im Kühlschrank lagern.

Für die Creme die Schokolade überm heißen Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen
lassen. Frischkäse, Butter in die Schokolade einrühren. Den Puderzucker einsieben und zu
einer geschmeidigen Masse verrühren.

Den abgekühlten Teig anschliessend in die gewünschte Menge an Lagen teilen.
Den ersten Boden auf eine Tortenplatte legen und mit der Creme bestreichen.
Johannisbeeren darauf verteilen und ein bisschen in die Creme drücken.
Zweiten Boden darauf setzen und wieder so verfahren. Den dritten Boden abschließend
darauf legen und die ganze Torte mit Creme bestreichen.

Für die Schokoladentäfelchen habe ich schon einige Tage vorher geschmolzene Kuvertüre
dünn auf ein Backpapier gestrichen und fest werden lassen.
Dann einfach in Stücke schneiden oder brechen. Hierbei aufpassen, denn die zarten Tafeln brechen schnell wo sie nicht sollen.
Anschließend um die Torte herum leicht überlappend auf der Creme „ankleben“.

Zum Abschluss noch einige Rispen Johannisbeeren auf der Torte drapieren. Fertig!

Leider gibt´s kein Foto vom Anschnitt. Die kleine Torte hat exakt für alle anwesenden gereicht,
da wollte ich natürlich niemand vom Genuss abhalten und ewig rumknipsen :-)

johannisbeer

 

süße Grüße,
Eure Anja ☀︎♥︎

 

 

2 Gedanken zu „Johannisbeertorte mit weißer Schoki-Frischkäse-Creme

  1. SchokoladenFee

    Hallo Anja,
    die Torte sieht ja echt richtig gut aus!
    Aber das sie süß ist, glaube ich auch, in weißer Schokolade ist ja schon Zucker und dann noch soooviel Puderzucker. 😀
    Das Rezept merke ich mir, vorallem die Idee mit den „SchokoladenTäfelchen“! :)
    Liebe Grüße und alles Gute nachträglich an Herrn B. 😉

  2. Anja Artikelautor

    Hallo,

    vielen lieben Dank!
    Ja, eigentlich hätte ich mir das denken können, aber naja, jetzt ist sie gegessen :-) Und die Johannisbeeren haben ja das süße etwas gemildert.
    Auf jeden Fall würde ich aber, wie beschrieben, beim nächsten Mal weniger Zucker nehmen.
    Freut mich wenn es Dir gefällt, vielleicht kannst Du bald berichten 😉

    Liebe Grüße,
    Anja

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