Karamell-Küchlein

karamellkuchen

Ich hatte gute Vorsätze meine lieben…
Ich glaube ich habe einen Tag durchgehalten. Um süßes kann ich nunmal keinen großen
Bogen machen :-)

Außerdem habe ich bei dm neulich ganz tolle Backförmchen entdeckt, die ich nun unbedingt
testen wollte.
Dafür habe ich mir süße Rührküchlein ausgesucht. Gefüllt mit Karamell und getoppt mit
Streuseln.

Zutaten: (für ca. 10 Stück)

für den Teig:

150 g Butter
120 g Zucker
3 Eier
190 g Mehl
1/2 P. Backpulver
40 ml Milch

für das Karamell:

100 g Zucker
60 g Butter
50 ml Milch

für die Streusel:

130 g Mehl
75 g Butter
60 g Zucker

Am besten wird das Karamell zuerst gemacht.
Dafür den Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze langsam auflösen. Sobald alles flüssig ist,
die Butter dazu geben und unter Rühren schmelzen.
Aufpassen, die Masse ist sehr heiß und zischt. Also nicht erschrecken :-)
Dann die Milch einrühren, das schäumt ziemlich.
Alles noch ein wenig köcheln lassen, bis eine homogene Masse entstanden ist.
Topf von der Platte nehmen und das Karamell umfüllen.
Bitte, bitte nehmt dazu ein hitzebeständiges Gefäß. Ich muss Euch das sagen, denn wisst Ihr was ich gemacht habe?
So wie ich das Karamell in den (Plastik)becher gegossen habe, so lief es unten wieder raus :-) Töchterchens Becher hin.
Keine Ahnung wo ich mit meinen Gedanken war… also alles wieder auf Anfang :-)

Für die Streusel alle Zutaten zusammen zu Streuseln kneten.

Für die Küchlein die Butter mit Zucker schaumig rühren. Dann nach und nach die Eier
unterrühren. Mehl, Backpulver und Milch zugeben und unterheben.

Den Teig ca. zur Hälfte in die Förmchen füllen, mit den Streuseln bestreuen und bei 180°C
ca. 25-30 Minuten backen.
Ich habe noch dazu versäumt auf die Uhr zu schauen :-) Also kontrolliert Eure Küchlein.

karamellkuchen2

Ich habe vorab eine „Testversion“ gebacken, bei der ich das Karamell im Teig mitgebacken habe. Dabei ist es aber etwas raus gelaufen und hart geworden. Und das was noch im Kuchen war,
hat sich mit dem Teig verbunden.
Also habe ich die Küchlein nach dem abkühlen „geimpft“ und das Karamell mit einer Fülltülle
hinein gespritzt.

Sehr lecker.

karamellkuchen1        karamellkuchen3

Ich habe das Rezept für die Menge umgerechnet und dabei trotzdem die eigentliche Menge an Milch genommen, was den Teig am Ende unglaublich fluffig gemacht hat.
Das Karamell verfestigt sich mit der Zeit, bleibt aber weitestgehend weich, Ihr habt also kein Bonbon zwischen den Zähnchen 😉

 

Süße Grüße,
Eure Anja